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Kap ohne Hoffnung

1968, Japantusche auf Folienkarton

“Grundgedanke: In der frühesten Antike, 5.-7. Jh. vor unserer Zeitrechnung, war das Schwarze Meer das Traumland. Dort vermuteten die damaligen Menschen die größten Schätze der Erde. Sie wußten, daß viele nicht zurückkommen werden. Ich wollte auf dem Berghügel ein Fabelwesen darstellen, welches diese Abenteurer, zum Schutze der Küsten, verschlingt. Die Begrenzungen sind Warnschilder, die andeuten: bishierher und nicht weiter. Es ist sehr schwer, aus einer alten Sage, einem Beschauer etwas darzustellen. Das Tier auf der Klippe symbolisiert nur die Schwierigkeiten und tödlichen Gefahren, denen damals die Seefahrt ausgesetzt war. Es ist kein bestimmtes Tier, mit vertrauten anatomischen Erscheinen, sondern ganz einfach das Schicksal. Versuch, mit modernen Mitteln der Argonauten-Sage Ausdruck zu geben.” (Lucas Mahrenbrand)