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Don Carlos

1969, Japantusche auf Folienkarton

“Dieses Bild haben alle meine Malerkollegen immer bewundert, weil sie nie verstanden haben wie so etwas von Unterlage und Material her entsteht. Normal kann man das nur mit der Radiernadel herausbekommen. Wenn Du genau hinsiehst, wirst Du in dem gesamten Bild nirgendwo eine Zeichnung sehen, es besteht fast nur aus Tuschepatzn. - Es ist eine zarte Aussage über Don Carlos, der der Königin begegnet, der er sein Herz geschenkt hat. Das zarte, filligrane steht dabei symbolisch für die verfeinerte Lebensart des Hoflebens. Die ganze Arbeit entspricht dem Unrealistischen, Traumhaften. Don Carlos, der Sohn von Phillip II. verliebte sich in die Königin. - Über dieses Eifersuchtsdrama zwischen Phillip II. und Don Carlos gibt es neben dieser lyrischen Interpretation noch eine dramatische Interpretation in einer Kohlearbeit zu diesem Thema, die mehr Bühnenbild-Charakter hat.” (Lucas Mahrenbrand)