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Das Ende der Dinge

1970, Japantusche auf Folienkarton

“Der Grundgedanke war ein Ausspruch von Goethe (“Siehe, die Welt wankt und fällt und bezeugt ihren Einsturz nicht mehr durch das Alter, sondern durch Das Ende der Dinge.”). Nicht nur alles Bestehende (auf Erden) geht einmal zu Ende, sondern auch die Erdkugel selbst. Sei es durch die Dummheit der Menschen oder durch außerplanetarische Einwirkung. Sollte einmal dieser Globus ausgelitten haben, dann versinken alle Ideale, alle Religionen und auch das letzte menschliche Antlitz. Die Erde ist in diesem Bild ein menschliches Antlitz, welches leidzerfurcht ist und die Gewißheit ausdrückt, daß es zugrunde geht. Dieser Gedanke hat mich lange beschäftigt. Es war die Zeit des kalten Krieges. Die abertausenden Atomraketen sind mir durch den Kopf gegangen sowie die Möglichkeit äußerer Einwirkungen durch interplanetarische Veränderungen. Man brauchte ja nur an die Eiszeiten zu denken.” Ursprünglicher Titel: Konfrontation mit der Apokalypse." (Lucas Mahrenbrand)